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Wer andere Menschen kennenlernen möchte, der kann das überall. An der Haltestelle, am Parkscheinautomaten, im Einkaufzentrum – die Möglichkeiten sind beinahe unendlich. Doch eine Brücke zum anderen aufbauen ist oft nicht ganz so einfach. Kein Wunder, denn die Signale vom Gegenüber, wie ein Lächeln oder ein Zwinkern, sind leider seltene Begleiter geworden. Eindeutigere Signale bietet das Internet. Hier gibt es Flirtbörsen und Chat's, die einem die Kontaktaufnahme erleichtern.
Wer es noch zwangloser mag und nur gerne nebenbei Kontakte knüpfen möchte, dem sind Webgames zu empfehlen. Hier geht es in erster Linie darum, sich vom Alltag zu lösen, seine Intelligenz oder Geschicklichkeit zu beweisen oder nur um Spaß zu haben.
Kennenlernen tut man sich hier, indem man mit anderen Spielern gemeinsam Billard spielt oder Ungeheuer bezwingt. Anstatt zu reden, lässt man seine Kommentare ins Spiel einfließen und wenn man sich sympathisch findet, dann trifft man sich regelmäßig wieder. Hier trifft das: „Ich will doch nur spielen“ oft nicht mehr zu. Doch wen stört's? Das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden, ist eine feine Sache. Das schöne ist, dass man dafür nicht extra das Haus verlassen muss und der Spielspaß kostenlos ist.
Verschiedene Anbieter von Onlinespielen, rufen nicht umsonst in bestimmten Zeitabständen zu gemeinsamen Treffen auf. So ist es auch über Online Spiele möglich, einen Menschen kennenzulernen, bei dem es nicht nur in der virtuellen Welt funkt. Wer also beim Kampf um die Angebote im Supermarkt keinen Kopf zum Flirten hat, der flirtet einfach beim Kampf im Internet. Doch Vorsicht: Hierbei kann man schnell seinen (virtuellen) Kopf verlieren.
Eine Garantie für die große Liebe gibt es aber auch auf diesem Wege nicht. Und wenn es nicht funken sollte, hat man wenigstens seinen Spaß beim gemeinsamen zocken gehabt. Schließlich ist ja ein Onlinegame in erster Linie dazu da, daß man sich dabei etwas vom Alltag abkapselt und vielleicht auch abreagiert.
Torsten Maue
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