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In jüngster Vergangenheit erschien bei uns ein ganz besonderer Film in den Kinocharts – der Kinofilm „Dreamgirls“. Dieses US-amerikanische Filmdrama, das von Bill Condon stammt, erzählt die Geschichte einer Musikgruppe. Angelehnt ist dieser Kinofilm an das gleichnamige Broadway-Musical von Henry Krieger und Tom Eyen aus dem Jahr 1981.
Die Handlung von „Dreamgirls“ spielt im Detroit von 1962. Dort beginnt gerade die Gruppe „The Dreamettes“, die aus den Sängerinnen Effie Melody White (gespielt von Jennifer Hudson), Deena Jones und Lorrell Robinson besteht, in einem örtlichen Talentwettbewerb. Zum Manager dieser Gruppe hat sich der Autoverkäufer Curtis Taylor, Jr. (gespielt von Schauspieler Jamie Foxx) ernannt und organisiert für sie auch eine Tour. Ihre ersten Schritte machen die drei Sängerinnen als Backgroundsängerinnen von James „Thunder“ Early, erreichen aber schnell die Spitze der amerikanischen Charts. Umbenannt in „Dreams“ trennt sich die Gruppe allerdings von Thunder und geht eigene erfolgreiche Wege.
Neben der musikalischen Geschichte bildet auch die Beziehung zwischen Curtis und Effie einen wichtigen Handlungspunkt. Doch als Curtis Deena (gespielt von Sängerin Beyoncé Knowles) zur Leadsängerin macht, kommt es zu ersten Schwierigkeiten innerhalb der Gruppe, da Effie eifersüchtig ist und glaubt, die beiden hätten eine Affäre. Schließlich kommt es dazu, dass Curtis Effie aus der Gruppe drängt und Deena heiratet. Nach dieser Trennung steht die Gruppe nur noch zu zweit da und es muss schnell ein Ersatz für Effie gefunden werden, da das Publikum ja drei Frauen sehen will. Kurzerhand engagiert Curtis die Sekretärin Michelle Morris als neues Bandmitglied und die Gruppe benennt sich in „The Dreams“ um.
Dieser auf der Geschichte der weltbekannten Gruppe „Supremes“ (später Diana Ross and the Supremes) basierende Film überzeugt nicht nur durch die in ihm vorkommenden „komplexen Charaktere“, sondern auch musikalisch. Dieser Meinung waren nicht nur die Kinobesucher, sondern auch eine Vielzahl anderer Kritiker. So ist es wenig verwunderlich, dass dieser Kinofilm nicht nur einen der vorderen Plätze in den Kinocharts belegte, sondern auch gleich mehrere Auszeichnungen bekam. „Dreamgirls“ erhielt unter anderem den Golden Globe für die beste Komödie bzw. das beste Musical, einen Golden Globe für Jennifer Hudson als beste Nebendarstellerin u.a. Auch die Musik des Films wurde für den Golden Globe gleich mehrfach nominiert. Und auch für den Oscar wurde der Film insgesamt in acht Kategorien nominiert.
Torsten Maue
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