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Die Marke Sony Ericsson ging aus dem schwedischen Telekommunikationsunternehmen Ericsson und dem japanischen Unterhaltungselektronikkonzern Sony hervor. Nachdem Ericsson Ende der neunziger Jahre an den Rand des Mobiltelefonmarktes gedrängt wurde, ging das Unternehmen am 24. April 2001 eine Kooperation mit Sony ein. Der japanische Unternehmensgigant hatte auch nur eine kleine Marktposition in dem explodierenden Mobilfunkmarkt inne. Am 28. August desselben Jahres dann wurden die beiden Sparten zusammengelegt. Der neu Entstandene Mobilfunkriese gehört zu gleichen Anteilen zu Sony und zu Ericsson. Die jeweiligen Handymodellreihen wurden bis auf weiteres weitergeführt, bis die Entwicklung eigener Modellreihen Präsentationsreif waren. Desweiteren betreibt Sony Ericsson eine Hardwaresparte und versorgt beispielsweise Mobilfunknetzbetreiber mit der passenden Ausrüstung. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit, laut eigenen Angaben, rund 5.000 Mitarbeiter in Forschung und Vertrieb. Der Erfolg dieses Zusammenschlusses ließ nicht lange auf sich warten, bereits Ende des Jahres 2003 wurden schwarze Zahlen geschrieben und Gewinn eingefahren. Sony Ericsson ist aktuell viertgrößter Anbieter von Mobilfunktelefonen mit einem geschätzten Marktanteil von 8 - 10 Prozent und rund 21,8 Millionen verkauften Einheiten. Aus der aktuellen Produktpolitik ist zu erkennen, dass man versucht die Sparte der multimedialen Mobiltelefone für sich zu gewinnen. Zu den größten Widersachern ist hier sicherlich Nokia zu zählen. Zu den innovativsten Produkten gehören das "Walkman-" und das "Cybershothandy". Auf den jeweiligen Sektoren des Marktes sind die beiden Produkte absolut führend. Nokia wird die Entwicklung aufmerksam beobachten. klm via tb
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